SCHWARZE SCHWÄNE

Schwarze Schwäne sind bis vor wenigen Jahren nur sehr wenigen Menschen ein Begriff gewesen. In jüngerer Vergangenheit sind sie jedoch zunehmend in aller Munde. Ob Finanzmärkte, Staatsschulden, Terrorismus, Naturkatastrophen oder Flüchtlingsströme. Egal wohin man schaut: Verwerfungen und Fehlentwicklungen, deren Eintreten für viele Menschen kaum vorstellbar erschien. Gehören diese extremen Negativereignisse mittlerweile zu unserm Leben dazu oder sind es die altbekannten einmaligen Ausrutscher? Der Römer Juvenal verwendete „schwarze Schwäne“, als Synonym für „Unvorstellbares“. Nachdem die Dotcom-Blase vorüber war gingen die Anleger sehr schnell wieder zur Normalität zurück. Es scheint, dass ein Lerneffekt nicht eingesetzt hat. Doch das nächste Negativereignis lies nicht lange auf sich warten. Der Zusammenbruch der britischen Bank Northern Rock führte das Unvorstellbare vielen Anlegern unmißverständlich vor Augen. Bear Stearns und Lehman Brothers folgten. Extreme weltweite Marktturbulenzen waren die Folge. Die Normalität verschwand quasi über Nacht. Wurde 2007 also tatsächlich das Ende der Normalität eingeläutet? Kann man „Schwarze Schwäne“ voraussagen und wenn ja, wie kann man sich dann vor ihnen schützen?

Schwarze Schwäne